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Politik für Ailingen

Die Ailinger SPD hat in den vergangenen Jahren intensiv gearbeitet, Vieles bewegt und sehr viel erreicht.

Angefangen vom Schulhaus-Erweiterungsbau über die jetzt beschlossenen Projekte, wie dem Bildungshaus Berg, dem Neubau der Schulsporthalle, der Dorfgestaltung Berg, bis hin zu einem Nahversorgungskonzept – stets waren die SPD-Ortschafts- und Gemeinderäte zuvorderst initiativ und verfolgten hartnäckig, aber auch umsichtig, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Mit großem Erfolg. Kommunalpolitik ist nicht nur eine Sache des Wollens, sondern auch des Könnens.

Die Ailinger SPD-Räte haben bewiesen:
sie können!

Dies wurde bei den letzten Kommunalwahlen von Ihnen honoriert und wiederum sind in den nächsten fünf Jahren bis 2019 drei Mitglieder des Ortsvereins im Ortschaftsrat vertreten. Erfreulicherweise sind sie auch im Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen vertreten.

Die Aufgaben, die künftig noch zu bewältigen sind, erfordern weiterhin nicht nur guten Willen, sondern auch Sachverstand und Umsetzungsvermögen:

Ailingen und Berg brauchen eine gesicherte Nahversorgung mit Artikeln des täglichen Bedarfs
Jeder kennt das „Lädele“ um die Ecke. Dort kann man kurzentschlossen noch ein paar Besorgungen machen. Dort sieht und trifft man sich aber auch. Für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist es darüber hinaus wichtig, sich in der Nähe mit Artikeln des täglichen Bedarfs versorgen zu können, ohne dafür gleich mit dem Bus oder Auto zu einem Supermarkt fahren zu müssen.
In Berg gibt es derzeit keine derartige Möglichkeit und in Ailingen ist die Nahversorgung sicherlich auch noch zu optimieren.
Wir setzen uns für eine ausreichende und dauerhafte Nahversorgung in Ihrer Nähe ein, die Ihnen Ihren Alltag erleichtert.

Ausreichende Bus-Anbindungen von Ailingen, Berg, Raderach, Unterraderach zum Klinikum und zwischen den Teilorten
Von Ailingen, Berg, Raderach, Unterraderach besteht keine direkte Busverbindung zum Klinikum, obwohl das Klinikum von dort aus in ein paar Minuten zu erreichen wäre.
Derzeit muss ein Umweg über Friedrichshafen in Kauf genommen werden, der sehr viel Zeit kostet. Ebenso wenig sind die Teilorte mit den benachbarten Teilorten Jettenhausen und Schnetzenhausen verbunden. Auch hier muss ein zeitintensiver Umweg über Friedrichshafen gewählt werden.
Wir sehen die Notwendigkeit, die Busverbindungen, insbesondere zum Klinikum, dem Bedarf entsprechend dauerhaft zu schaffen.

Verkehrslärmminderung durch Flüsterasphalt an den Durchgangs- und Ausweichstraßen
Lärm macht krank. Diese Tatsache ist inzwischen bekannt und anerkannt. Es gibt dabei Lärm, auf den eine Ortschaft kaum Einfluss nehmen kann, wie z. B. Fluglärm. Auf Verkehrslärm hingegen kann eine Ortschaft reagieren.
Eine Erfolg versprechende Maßnahme ist die Verwendung von Flüsterasphalt. Anders als bei herkömmlichen Asphalt wird der Lärm von kleinen Hohlräumen aufgenommen und nicht mehr gänzlich reflektiert. Dies führt zu einer Lärmminderung.
Zum Schutz vor Lärm setzen wir uns für die Anwohner an Durchgangs- und Ausweichstraßen für die Verwendung von Flüsterasphalt ein.

Förderung von kommunalen Energieprojekten, wie z. B. Blockheizkraftwerke
In kommunalen Energieprojekten sehen wir die Zukunft. Einerseits soll die Energieversorgung – genauso wie die Wasserversorgung – in kommunaler Hand bleiben, die nicht gewinnorientiert handelt. Dadurch wird die Grundversorgung vor privatwirtschaftlichem Gewinnstreben mit seinen evtl. negativen Folgen (z. B. Gewinn vor Sicherheit) geschützt. Andererseits bieten kommunale Energieprojekte auch die Möglichkeit eine - auf ein bestimmtes Gebiet zugeschnittene - ökologisch vertretbare Energieversorgung anzubieten.
Eine derartige dezentrale Energieversorgung kann z. B. über ein Blockheizkraftwerk, welches im Vergleich zur herkömmlichen Energieerzeugung einen hohen Wirkungsgrad hat, erreicht werden.
Unser Augenmerk gilt jedoch nicht nur Energieprojekten zur Energieerzeugung allein, sondern auch der Minderung des Energieverbrauchs über energiesparende Techniken, wie z. B. LED-Straßenbeleuchtung oder die Förderung sinnvoller Dämmmaßnahmen an Gebäuden. Jede nicht verbrauchte Energie schont den Geldbeutel und trägt zur zur Schonung unseres Klimas bei.
Die Förderung kommunalen Energieprojekten ist uns ein wichtiges Anliegen, welches wir zur Sicherstellung der Energieversorgung aber auch des Klimaschutzes unterstützen und voranbringen wollen.

Ganztagesbetreuung in Kindergärten und Schulen
In unserer Zeit sind immer mehr Eltern und Alleinerziehende darauf angewiesen, einem Beruf nachzugehen. Die Ganztagesbetreuung für die Kinder gewinnt daher größere Bedeutung.
Es ist somit wichtig, dass den Eltern und Kindern bereits in den Kindergärten sowie in den Schulen ein ausreichendes und bezahlbares Angebot gemacht werden kann.
Es ist uns ein Anliegen dafür zu Sorgen, dass derartige Angebote, auch für Kinder unter drei Jahren, gemacht werden können.
Hierfür wollen wir uns einsetzen.

Ausreichendes Angebot an Kleinkindgruppen
Wie zuvor schon gesagt, sehen wir es als erforderlich an, in den Kindergärten auch Angebote für Kinder unter drei Jahren anbieten zu können.
Damit mehr Eltern und Alleinerziehende Ihrem Beruf, auf den sie angewiesen sind, nachgehen können, muss das bisherige Angebot an Kleinkindgruppen ausgebaut werden. Im Moment sehen wir es als nicht ausreichend an.
Zum Wohle unserer Kinder wollen wir das erreichen.

Reduzierte Gruppengröße in den Kindergärten
Ein gutes Ganztagesangebot mit einem ausreichenden Angebot an Kleinkindgruppen ist zwar ein guter Anfang, jedoch setzt eine erfolgreiche Erziehungsarbeit voraus, dass sich Erzieherinnen und Erzieher nicht um zu viele Kinder gleichzeitig kümmern müssen. Nur so können Fachkräfte auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder eingehen.
Wir sehen es als Notwendigkeit an, dass eine qualifizierte Fachkraft künftig nur noch Kindergartengruppen betreut, welche den Bedürfnissen der Kinder entsprechend verringert ist.
Dafür setzen wir uns ein.

Fertigstellung der neuen Rotachhalle vor Abriss der alten Halle
Die bisherige Rotachhalle muss abgerissen werden, eine Sanierung ist laut Gutachten nicht mehr sinnvoll.
In dieser Halle übt ein Großteil aller Ailinger Sportlerinnen und Sportler seinen jeweiligen Sport aus. Bei einem dem Neubau vorausgehenden Abriss der Halle müssten die Vereine und Gruppen entweder auf andere Hallen in Friedrichshafen bzw. anderen Teilorten ausweichen oder der Sport müsste entfallen. Für die Sportlerinnen und Sportler, aber vor allem für die Eltern der Sport treibenden Kindern, wäre es eine große zusätzliche Belastung, wenn sie z. B. ihre Kinder für eine Trainingsstunde nach Kluftern oder Fischbach fahren müssten. Nicht zuletzt würden sich Probleme bezüglich der Hallenzeiten für Mannschaftssportarten, welche eine ganze Sporthalle benötigen, ergeben.
Zudem müssten die anderen Sportvereine in Friedrichshafen somit ihre knappen Hallenzeiten mit den ausweichenden Ailinger Sportgruppen teilen, und sei es auch nur zeitweise für die Dauer von ca. zwei Jahren.
Zur Entlastung aller ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass die neue Halle fertiggestellt wird, bevor die alte Halle abgerissen wird. An Stelle der alten Halle kann dann der Parkplatz z. B. für Fahrräder, Motorräder und PKW für das Wellenbad erweitert werden. Hierfür setzen wir uns ein.

Auch künftig ortsbildverträgliche Gestalt des Martinsheims
Das Martinsheim hat das Ortsbild von Berg deutlich geprägt. Mit seiner schon von weitem sichtbaren Silhouette bildet es gemeinsam mit der Kirche St. Nikolaus das „Tor zu Berg“.
Die Bausubstanz ist inzwischen jedoch so marode, dass ein Erhalt des bisherigen Gebäudes nicht mehr möglich ist.
Das an der Stelle des bisherigen Martinsheims neu zu errichtende Gebäude muss daher eine ebenso markante wie auch für diese Stelle ortsbildverträgliche Gestalt erhalten, denn es wird den Blick auf Berg für Jahrzehnte prägen.
Dafür machen wir uns stark.

Baulandausweisung für erschwingliches, familienfreundliches Bauen
Von jeher ist es uns ein Anliegen, Familien erschwingliches Bauen zu ermöglichen. „Grundstein“ dazu ist, dass Bauland ausgewiesen wird, welches von vornherein für Familien bezahlbar ist und auch bleibt.
Ohne dieses Angebot werden es Familien sehr schwer haben, sich ihr eigenes Heim zu schaffen.
Wir betrachten es daher als eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns bei Ausweisungen von Bauland für ein bezahlbares, familienfreundliches Bauen einsetzen.

 
 

Leon Hahn - unser Bundestagskandidat

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