Friedrichshafen: SPD-Kandidaten präsentieren sich öffentlich

Veröffentlicht am 11.05.2014 in Kommunalpolitik

Bild: Lewang / Südkurier

Eine Handvoll Besucher sitzen rund 30 Kandidaten gegenüber. Dieter Stauber, Bernd Caesar und Heinz Tautkus bewähren sich als Moderatoren.

Als unterhaltsam und witzig empfand der SPD-Kreisvorsitzende Dieter Stauber als einer von drei Moderatoren die Kandidatenvorstellung der SPD-Bewerber aus Friedrichshafen für Gemeinderat, Kreisrat und die Ortschaftsräte. Leider verloren sich nur etwa sieben bis acht Bürger ohne Ambitionen für ein Ehrenamt in ihrer Kommune am Dienstagabend im runden Saal des Pavillons am See.

Was von den Bewerbern als ihre Visitenkarte abgegeben wurde, war aus Sicht des Beobachters manchmal kurzweilig, manchmal langatmig, meist informativ, gelegentlich belanglos. Auf jeden Fall bemühten sich die drei Moderatoren Dieter Stauber, Bernd Caesar (Kluftern) und Heinz Tautkus (Ailingen) nach Kräften, dass bei der fast zweieinhalbstündigen Vorstellungsrunde der Humor nicht zu kurz kam. Im Mittelpunkt standen vor allem die Menschen, die sich hinter den Bewerbern verbergen. Aber auch Vorstellungen zur künftigen politischen Arbeit fanden ihren Raum.

Die rund 30 Kandidaten der SPD wurden durch den Friedrichshafener Ortsvorsitzenden der Sozialdemokraten Roland Kaczmarek auf den Abend eingestimmt. Ebenso wie Dieter Stauber wünschte er sich, dass in dem folgenden Frage-und-Antwort-Spiel der Mensch im Mittelpunkt stehen möge.

Den Auftakt der Vorstellungsrunde übernahm der Klufterner Kandidat Wolfgang Sigg, der sich wieder um ein Mandat für den Häfler Gemeinderat sowie den Kreistag bemüht. Er wurde befragt von Moderator Bernd Caesar, der sich später selbst als Bewerber für Gemeinde- Kreis- und Ortschaftsrat darstellen konnte. Sigg brach in seiner Rede eine Lanze für die Ortschaften und ihre Bedeutung innerhalb des Gemeinwesens. „Die Ortschaften spielen eine große Rolle. Sie sind im Gemeinderat auch gut repräsentiert, “ ist Sigg überzeugt.

Ebenfalls in die Riege der Klufterner Kandidaten reihte sich Friedrichshafens Bürgermeister Holger Krezer ein. Er bewirbt sich auf der SPD-Liste erstmals um ein Mandat für den Kreistag. Er wolle in diesem Gremium für eine soziale Politik eintreten und sich als Kreisrat auch intensiv um berechtigte Anliegen von Bürgern kümmern.

Ein Thema, das mehrere Kandidaten an diesem Abend ansprachen, galt der Forderung nach bezahlbaren Wohnungen in Friedrichshafen. Im Wahlprogramm nennt die SPD dieses Anliegen als eines mit höchster Priorität. Uli Gresch forderte ergänzend den Wiedereinstieg in den sozialen Wohnungsbau.

 

Erschienen auf: suedkurier.de, 08.05.2014

 

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