SPD: Katamaran besser in Verkehrsverbund integrieren

Veröffentlicht am 11.02.2014 in Gemeinderatsfraktion

Bild: SPD

Die SPD-Fraktion aus Konstanz besuchte die SPD-Fraktion in Friedrichshafen zum Informationsaustausch. Gute Noten bekam dabei der Katamaran, wobei sich die Gemeinderäte eine bessere Verknüpfung mit anderen Nahverkehrsmitteln wünschen.

Zu einem Meinungsaustausch über Themen, die Konstanz und Friedrichshafen verbinden, kamen die beiden SPD-Gemeinderatsfraktionen in Friedrichshafen zusammen. Die Konstanzer Genossen reisten mit dem Katamaran an, über den man sich auch zuerst unterhielt, teilt Dieter Stauber, stellvertretender Häfler Fraktionsvorsitzender, mit. Der Katamaran erhielt Lob für gestiegene Passagierzahlen, Verlässlichkeit und ein reduziertes Defizit als pünktliches Nahverkehrsmittel. Verbesserungsbedarf sehen die Sozialdemokraten aber bei der Einbindung in den ÖPNV-Verbund. Die Karteninhaber eines Verkehrsverbundes oder einer Bahncard sollten auch den Katamaran nutzen oder preislich profitieren können. Fahrten sollten im Verbund buchbar sein: zum Beispiel von Ravensburg nach Konstanz mit Buchung für einen bestimmten Katamaran. Derzeit sei eine verbindliche Mitnahme nicht garantiert. Vielmehr müssen Fahrkarten separat und vor Ort gekauft werden. Auch die Anschlüsse zwischen Bus und Bahn zum Katamaran sollten besser abgestimmt werden, so die SPD.

Ziel: Bodensee-S-Bahn

Zum Ausbau der „Bodensee-Gürtelbahn“ mit mehr Ausweichstellen und engerer Taktung zur „Bodensee-S-Bahn“ vertraten beide Fraktionen die Meinung, dass diese Initiative weiter unterstützt werden soll. Die Vision eines S-Bahn-Verkehres im kurzen Zeittakt in beiden Richtungen rund um den See in Form einer echten „Gürtelbahn“ soll realisiert werden. Die Regionalverbände, Landkreise, Kantonsregierungen und das Land Vorarlberg müssten dazu einen gemeinsamen Verkehrsverbund bilden, so der Tenor.

Auf der Tagesordnung stand auch der Austausch über die Gemeinschaftsschule. Während in Friedrichshafen nun zwei Gemeinschaftsschulen an den Start gehen, haben die Konstanzer bereits seit Sommer 2012 Erfahrungen mit ihrer Gemeinschaftsschule Gebhardschule. Die Anmeldungen für diese neue Schulform übertreffen die ursprünglichen Prognosen in Konstanz bei weitem. Auch über die aktuelle Lage bei den Flüchtlingen informierten sich die Fraktionsmitglieder gegenseitig. In Konstanz konnte durch Proteste erreicht werden, dass bei der Unterstützung der Flüchtlinge ab dem 1. April von Sachleistungen auf Geldleistung umgestellt wird.

Erschienen: 11.02.2014, www.suedkurier.de

 

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