Verkehrinfrastruktur in Deggenhausertal

Veröffentlicht am 27.03.2018 in Fraktion

Auskunft über die verschiedenen Verkehrsprojekte im Deggenhausertal  verlangt der SPD-Landtagsabgeordneter Martin Rivoir von der Landesregierung. Angeregt hatte die Kleine Anfrage der frühere Abgeordneter Norbert Zeller (SPD), gleichzeitig Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion im Bodenseekreis. Bei einem kürzlich geführten Gespräch mit Bürgermeister Fabian Meschenmoser wurde deutlich, dass es Unklarheiten über den Radwegebau, anstehende Brückensanierungen und die L 207 sowie L 204 gibt.

Der Verkehrsminister soll nun Auskunft geben, wie derzeit der Planungsstand für den Bau eines Radweges zwischen Urnau und Hefigkofen und in Fortführung nach Oberteuringen ist und bis wann mit dem Baubeginn zu rechnen ist. Da immer wieder mangelnde Planungskapazitäten durch das Regierungspräsidium in Tübingen für die Planungsverzögerung verantwortlich gemacht werden, regt Rivoir an, externe Planer mit dem Radwegebau zu beauftragen, um den Bauprozess zu beschleunigen.

 

Auch die anstehende Brückensanierung in Untersiggingen über die Deggenhauser Aach ist Thema der Kleinen Anfrage. Vor allem wird gefragt, ob die Landesregierung bereit ist, ein Bauverfahren für die Brückensanierung so zu wählen, dass eine möglichst kurze Bauzeit benötigt wird, da innergemeindliche Umgehungen äußerst schwierig sind.

 

Ebenso soll der Verkehrsminister Auskunft über den noch fehlenden Ausbau der L 204 vor Urnau und den fehlenden Abschnitt der L 207 zwischen Deggenhausen und Echbeck geben. Bürgermeister Meschenmoser hatte hier die Unfallträchtigkeit der nicht ausgebauten Teilstücke betont und den baldigen Ausbau angemahnt. Allerdings war auch klar, dass nach dem Ausbau der beiden Landesstraßen der Schwerlastverkehr weiterhin aus dem Deggenhausertal fern gehalten werden soll.

 

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